Archiv 2013

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Zu wenig Personal in Dienststelle

Polizeiinspektion Fahndung beklagt Defizite - Zoll und Bundespolizist hingegen zufrieden

Waidhaus. (dob) Die CSU-Politikerrunde weckte bei ihrer Tour zu den Organisationen im Altlandkreis schon etwas wie leichte Abschiedsstimmung beim Waidhauser Bürgermeister Anton Schwarzmeier. Er nahm zum letzten Mal an dieser Runde im Gebäude der Bundespolizei als Bürgermeister teil, um die Grüße der Gemeinde an die Bediensteten zu überbringen.

Schwarzmeier tritt bei der Kommunalwahl im März nicht mehr an. Aus diesem Grund hatte er den bereits nominierten CSU-Bürgermeisterkandidaten Stefan Harrer und den ehemaligen Ortsvorsitzenden Karl Sattler sowie JU-Chef Thomas Kaiser im Schlepptau.

Waidhaus als größter Behördensitz im Landkreis habe eine bewegte Zeit nach dem EU-Beitritt am 1. Mai 2004 hinter sich. Trotz der räumlichen Veränderungen konnten alle Behörden und damit verbunden Arbeitsplätze erhalten werden, blickte der Bürgermeister zurück.

Für den erkrankten Leiter der Bundespolizei, Polizeidirektor Uwe Landgrebe, hieß Polizeihauptkommissar Roland Vogt die Gäste willkommen. Erstmals unter den Behördenleitern war Erster Polizeihauptkommissar Siegfried Meckl, der die Leitung der Polizeiinspektion Fahndung (PIF) am 1. August übernommen hat. Wie sein Kollege Martin Zehent zuvor in der Vohenstraußer Inspektion, führte Meckl ebenfalls eklatante Personaldefizite seiner Dienststelle an. Von einer Sollstärke von 49 Beamten ausgehend, weise seine Inspektion eine verfügbare Stärke von nur 40 Beamten auf. Gerade im Fahndungsbereich müssten schon aus Gründen der Eigensicherung gleichzeitig zwei Zivilstreifen unterwegs sein.

Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer solle sich im Ministerium in München dafür verwenden, die Dienststellen der nördlichen Oberpfalz mit genügend Personal auszustatten, damit weiterhin rund um die Uhr eine effektive Arbeit möglich sei. Stünden nur zwei Beamte zur Verfügung sei dies eher kontraproduktiv, untermauerte Meckl seine Forderungen. Die Schleierfahndung sei ein "wunderbares Instrument" zur Sicherheit. Lob kam dazu auch vom Vohenstraußer Dienststellenleiter Martin Zehent, der feststellte: "Die Arbeit der PIF ist nicht mit Gold aufzuwiegen, wenngleich sie oft wie Alteisen behandelt wird."

"Wir sind froh und dankbar, dass wir diese Nachbardienststelle haben". Das gleiche Lob kam wenig später auch von Waidhaus an die Vohenstraußer zurück, die sich im Notfall auf ihre Kollegen verlassen könnten. Der Fahndungsdienst sei mit einem normalen Polizeidienst nicht vergleichbar.

Zufriedenheit herrscht dagegen bei der Bundespolizei, in deren Revieren in Bärnau und Weiden etwa 300 Beschäftigte tätig sind. Auch Vogt unterstrich die konstruktive Zusammenarbeit des Verbundes. Zollamtmann Manfred Schneider versicherte, auf die Personalsituation angesprochen: "Bei uns lief es noch nie so gut wie derzeit." Allerdings bedauerte Schneider den Verlust des parlamentarischen Staatssekretärs Hartmut Koschyk, der sein Amt im Bundesfinanzministerium verlor. Jetzt müsse man abwarten, was Neues komme, meinte Schneider. Sicher sei aber, dass die für 2014 angedachte Evaluierung vom Tisch ist und alle Zollämter im Bestand bleiben.

Entscheidungen hinsichtlich der Neuordnung der Kfz-Steuer, die zukünftig vom Zoll verwaltet und festgesetzt werde, lägen noch nicht vor. Bewilligt seien lediglich bundesweit Aufstockungen der Mitarbeiter, die vermehrt von Personalzuführungen von Post und Bahn zur Erhebung und Vollstreckung kämen.

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aus Der Neue Tag 21.12.2013

CSU-Kandidat zeigt Kante

Stefan Harrer strebt Nachfolge von Bürgermeister Anton Schwarzmeier an - "Ausgewogene Liste"

Seit 18 Jahren gehöre er der JU an und wohne seit 2002 in der Marktgemeinde. Sein großer Bekanntheitsgrad im gesamten Landkreis wäre eine "wichtige Sache für einen Bürgermeisterkandidaten". Bereits vor der Übernahme des Ortsvorsitzes im Jahre 2011 habe Harrer viele Positionen bei der CSU Waidhaus ausgeübt. Die Schaffung von Arbeitsplätzen durch die Ansiedlung der Firma "TechData" sei maßgeblich auf ihn zurückzuführen. Auch die Einführung des Tempolimits bei der Einfahrt nach Frankenreuth sei ganz allein sein Verdienst.

Drei Punkte waren Harrer selbst wichtig, mit denen er etwaigen Negativaussagen über ihn von vorneherein entgegnen wollte: Wenn es heißen werde, ein "Zugezogener" sei er, so entbehre das jeder Grundlage, denn er habe sich hier ein Haus gebaut und sehe die Marktgemeinde längst als seine Heimat an. Dann würde vermutlich argumentiert, ein Reichenauer solle nun Bürgermeister werden; also einer aus einem Ortsteil. Dazu entgegnete er: "Reichenau ist nichts anderes als Waidhaus."

Und dann rechnete Harrer noch mit der Aussage ab, dass er Anton Schwarzmeier das 'Wasser nicht reichen' könne. Freilich kenne er nicht alle Namen aller Bürger und wohl auch nicht jede Straße; aber da ließe es sich schnell hineinwachsen: "Ich schätze Waidhaus und es spricht für sich, dass ich kein unbeschriebenes Blatt bin."

Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer und Kreisrat Josef Haberkorn waren nicht die einzigen Ehrengäste, über die sich der CSU-Ortsverband am Freitagabend freuen durfte. Denn später gesellte sich im "Haus am Eck" auch MdB Albert Rupprecht. Stolz ist Bürgermeister Anton Schwarzmeier auf die "vielen jungen Leute" auf der Kandidatenliste: "Das ist unsere Zukunft." Das Motto "Zukunft Generationswechsel" ergebe sich daraus fast von selbst. Er blickte zurück auf das "großartige Wahlergebnis vor sechs Jahren mit dem Erreichen von sechs Markträten und dem Bürgermeister". Aufgrund der großen Zahl jener, die erneut mitmachen, sah er eine gute Basis.Schwarzmeier verwies auf eine "erfolgreiche Arbeit von CSU-Bürgermeistern seit 1972. Mit Mut, Vertrauen und Zuversicht seien sämtliche 15 Schwerpunkte aus dem damaligen Wahlprospekt angepackt worden. Schwarzmeiers Bilanz war enorm, denn einzig die Verwirklichung einer Ortsumgehung von Pfrentsch stehe hier bislang noch aus.

Sein Dank galt allen Weggefährten und Markträten mit der Zusage "als besonderes Zeichen" nicht über die politischen Gegner herzuziehen: "Wir wollen weiterhin seriös, zielstrebig, selbstbewusst und glaubwürdig bleiben." Der zum Bürgermeisterkandidaten gekürte Harrer ergänzte: "Wir haben eine Liste, die sich ,Sie' schreibt, aber dennoch jung und ausgewogen daherkommt. Hochkaräter und einige Rohdiamanten sind dort zu finden."

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aus Der Neue Tag 02.12.2013

Brunnen verursacht Mehrkosten

Gemeinderat beschäftigt sich mit Nachtragsangeboten - Diskussion um Wahlplakate

Waidhaus. (fjo) Weitere 16 200 Euro muss die Marktgemeinde für die denkmalgerechte Versetzung des Florianbrunnens berappen. Weil am alten Standort nicht ermittelt werden konnte, wie sich die Bodenplatten des Brunnens zusammensetzen, sah sich die Spezialfirma Bauer-Bornemann aus Bamberg zu einem Nachtragsangebot genötigt.

Das fachgerechte Setzen der drei Natursteinplatten habe einen Mehraufwand in Höhe von 7200 Euro mit sich gebracht. Weitere 9000 Euro wurden für Kernbohrungen am neuen Standort gebraucht. Denn in die Seitenwände sollten nach Vorgaben des Denkmalschutzes so wenige Öffnungen wie möglich erfolgen.

Auch Straße teuerer

Auch die Schlussabrechnung der Leonhard-Gollwitzer-Straße zeigt unterm Strich knapp 444 000 Euro, nachdem die Ausschreibungssumme bei rund 410 000 Euro lag. Die annähernd 33 000 Euro Mehrkosten begründete Bürgermeister Anton Schwarzmeier mit der Verlegung der Gasleitung und die korrosionsfesten Hausanschlüsse für Trinkwasser. Als weiteren großen Brocken verwies das Marktoberhaupt auf die vom Bauamt geforderte Verlegung der neuen Fahrbahn im Mündungsbereich der Straße "In der Au". Vom Gesamtbetrag müssten die Behörde noch einen Anteil von 31 000 Euro für die Deckenoberschicht der Fahrbahn und die Eon 1300 Euro für die Gasleitungsumlegung tragen.

20 Plakatständer pro Partei

Die Vorsitzenden von CSU und JU Waidhaus, Stefan Harrer und Thomas Kaiser, hielten es für notwendig, gegen ausufernde Wahlwerbung im Gemeindegebiet vorzugehen. So solle das Anbringen von Wahlplakaten nur an stehenden Plakatständern erfolgen. Maximal würden im Gemeindegebiet pro Partei 20 Plakatständer reichen.

Zuwiderhandlungen hätten die Verantwortlichen selbst zu beseitigen. Sollte dies nicht in einem angemessenen Zeitrahmen geschehen, wären Gemeindeverwaltung oder Bauhofs berechtigt, die Wahlwerbung zu entfernen oder entfernen zu lassen und den Verantwortlichen in Rechnung zu stellen. Die Verwaltung wurde schließlich beauftragt, einen Satzungsentwurf als Diskussionsgrundlage zu erarbeiten. Dagegen sprach sich Georg Kleber von der Wählerliste Pfrentsch aus. Soll zum Heimatfestjahr ein Fotobuch mit rund 150 Seiten entstehen? Diese Frage richtete der Heimatfestausschuss an die Markträte. Geschäftsleiter Josef Forster warnte vor den Urheber- und vor allem den Persönlichkeitsrechten. Das Gremium bat deshalb den Festleiter, vier oder fünf Musterseiten vorzulegen, damit man sich ein Bild vom geplanten Werk machen könne.

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aus Der Neue Tag 06.11.2013

"Qualität wie Gott in Frankreich"

Konstituierende Sitzung des "Stammtischs Ost" der Jungen Union in Spielberg

Der "Stammtisch Ost" ist der jüngste Arbeitskreis des JU-Kreisverbands. "Wir verstehen uns als lockerer Zusammenschluss der Ortsverbände im östlichen Landkreis", erklärte Arbeitskreisvorsitzender Martin Braun in der konstituierenden Sitzung.Bürgermeister Josef Beimler hatten die jungen Christsozialen einen echten Fachmann als Referenten über die demografische Entwicklung gewonnen, meinte JU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger.

Einigkeit herrschte in der anschließenden Diskussion über die hervorragende Lebensqualität in der Nordoberpfalz. "Wir haben doch eine Wohnqualität wie Gott in Frankreich", brachte es Beimler auf den Punkt. In Sachen Arbeitsplätze gab Uli Münchmeier zu bedenken, dass Höchstqualifizierte sich mitunter schwer täten, Stellen außerhalb von Großstädten zu finden.

"Der Punkt ist, dass man das Image vom Land aufbauen muss", meinte der Waidhauser JU-Chef Thomas Kaiser. "Ich denke, wenn jede Gemeinde so tatkräftige Bürgermeister wie Waldthurn hat, dann ist mir um unsere Region nicht bange", resümierte Florian Meißner, stellvertretender Vorsitzender des "Stammtischs Ost".

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aus Der Neue Tag 30.10.2013

Mindestens 30 Sitze und den Landrat

CSU demonstriert Geschlossenheit und segnet mit nur einer Gegenstimme Kreistagsliste ab

Vohenstrauß. (ms) Die Landkreis-CSU marschiert geschlossen in den Kommunalwahlkampf. Mit 208 von 211 Stimmen, zwei davon waren ungültig, stellte die Kreisdelegiertenversammlung am Dienstagabend eindrucksvoll die 60-köpfige Kreistagsliste auf. Fraktionschef Albert Nickl gab die Devise aus: "Wir wollen mindestens 30 Sitze im Kreistag und mit Andreas Meier den Landrat."

Kreisvorsitzender Simon Wittmann rief in der vollen Stadthalle Partei und Delegierte dazu auf, Zusammenhalt nach außen zu zeigen. "Die Leute sollen sehen: Hier ist jemand, auf den Verlass ist." Nur weil die CSU zusammengestanden sei, ihn als Landrat immer unterstützt habe und mit Präzision, Kreativität und Geschlossenheit gehandelt und neue Ideen eingebracht habe, sei ihre Kreistagspolitik so erfolgreich gewesen. Nach fast 18 Jahren als Landkreischef könne er sagen: "Die CSU hat alle Wahlprogramme umgesetzt, weil sie nichts ins Blaue hinein versprochen hat."

Das solle auch so bleiben. Daher bat der scheidende Landrat um volle Unterstützung für Andreas Meier. Er habe schon eine ganze Menge Zutrauen und Anerkennung gefunden. "Aber ein neuer Mann braucht das gute Wort." Der Windischeschenbacher habe das Ohr am Menschen und könne den Landkreis in eine gute Zukunft führen. "Andreas Meier wird neue, andere Wege gehen als ich. Aber er wird gute Weg gehen."

Fraktionschef Nickl zeigte auf, wie der Landkreis attraktiver geworden ist. Diese positive Entwicklung müsse fortgesetzt werden. "Dazu brauchen wir einen Landrat Andreas Meier und eine starke CSU-Kreistagsfraktion." Die CSU sei als Antreiber und Motor die gestaltende Kraft im Landkreis.

Meier zeigte sich vom Erfolg der Liste überzeugt. Er sehe sich als Teamplayer in einer starken Mannschaft. Die CSU werde im Wahlkampf keine Luftschlösser bauen. "Wir werden nur das versprechen, was wir auch halten können." Unter anderem will der Landratskandidat für eine verträgliche Energiewende kämpfen, die auch die Interessen der Bürger berücksichtige. "Wir brauchen die Abstandsflächen." Weitere Anliegen seien die optimale Förderung der Wirtschaft und Investitionen in die Bildung.

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aus Der Neue Tag 17.10.2013

Fast sprachlos

CSU überrascht Karl Sattler zum 60. Geburtstag

Nicht so hoch wollte Marktrat Karl Sattler seinen 60. Geburtstag hängen. Dem Ereignis maß er keinen hohen Stellenwert bei, zumal der Tod des Schwiegervaters erst wenige Tage zurückliegt. Bei der kleinen Zusammenkunft mit der Nachbarschaft hatte der Jubilar die Rechnung jedoch ohne den CSU-Ortsverband gemacht.

Der Vorstand um Stefan Harrer überraschte ihn im Gasthaus "Fürstliche Krone" zusammen mit Albert Rupprecht derart, dass er zunächst fast sprachlos war. Gemeinsam mit Bürgermeister Anton Schwarzmeier wollten die Parteifreunde unbedingt die Leistungen Sattlers als "Urgestein der Waidhauser CSU" würdigen. 14 Jahre leitete er den Ortsverband als Vorsitzender. Insgesamt war er fast vier Jahrzehnte im Vorstand. Im Marktrat sitzt der Elektriker seit 2011. Dabei trat der gebürtige Waidhauser einst in der Nachbargemeinde Moosbach in die JU ein.

Auch im Vereinsleben ist Sattler eine feste Größe. Nach seinen Amtszeiten als Vorsitzender ernannte ihn die Feuerwehr zum Ehrenvorsitzenden. Weiter stand der Jubilar lange Zeit an der Spitze des TSV. Seine Frau Maria, geb. Zilbauer, aus Heumaden, heiratete er vor 35 Jahren. Das Paar hat den Sohn Christian. Nicht erst seit dem Beginn seiner Altersteilzeit hegt der Jubilar das Schnitzen als sein Hobby, denn diese Leidenschaft packte ihn bereits im Jugendalter.

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aus Der Neue Tag 14.09.2013

Bundesinnenminister Friedrich in Waidhaus

Am 22.08.2013 besuchten uns Bundesinnenminister Friedrich und MdB Rupprecht. Bei einem Gespräch im Rathaus nahmen neben BGM Schwarzmeier, CSU-Vorsitzendem Harrer, JU-Vorsitzendem Kaiser auch einige Markträte teil und diverse Pressevertreter, z.B. ein Kamerateam von OTV, berichteten darüber.

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von Stefan Harrer 23.08.2013

CSU und JU Waidhaus beteiligen sich am Heimatfest

CSU und JU Waidhaus haben sich selbstverständlich ebenfalls im Juli am Heimatfest Waidhaus beteiligt. Das Bild zeigt den Stand am 13.07.2013, an dem im Rahmen des Mittelaltermarktes an einem Tag drei Wildschweine vom Spieß verkauft wurden. Der Dank gilt den Helfern Sonja Harrer, Daniel Keim, Karl Sattler, Rigobert Hösl und Stefan Harrer.

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13.07.2013 - Bildquelle: KSV 1885 Waidhaus

Auch ein geklauter Baum muss bewacht werden

Nach viermaligem Klauen kommt Baum mit einem Spektakel an den Bestimmungsort zurück

Bereits eineinhalb Wochen vor dem Maifeiertag stellten die Reichenauer fest, dass ihr in Sicherheit geglaubter Maibaum entwendet wurde. Die Diebe, die über Insiderwissen verfügten, haben in einer Nacht- und Nebelaktion den Maibaum still und leise nach Frankenreuth gebracht.

Dass die Diebe den Baum unzureichend gesichert haben, entging jedoch einer anderen, gewiefteren Frankenreuther Truppe nicht. Somit war die logische Folge, dass der Baum abermals, diesmal mit Unterstützung aus Waidhaus, den Lagerort wechselte. Obwohl der Baum durch einen Reifen eines MB-Trucks gesichert wurde, revanchierten sich die ursprünglichen Diebe ihrerseits und holten sich den Baum mit erheblichem Aufwand zurück, indem sie besagten Truck aufbockten, um an das Diebesgut zu gelangen. Ohne aus dem ersten Fauxpas gelernt zu haben, bewachte man den Baum aber ein weiteres Mal nur kurzzeitig, wodurch die Gegenspieler selbst am hellichten Tag wieder in den Besitz gelangten. Nachdem der Baum jetzt in einer versperrten Halle gelagert wurde, war es den eigentlichen Dieben nicht mehr möglich, an den Baum zu gelangen.

Von dem ganzen Hin und Her wussten die Landerer lange Zeit nichts, weshalb Verhandlungen mit den ursprünglichen Dieben aufgenommen wurden. Diese Gruppierung hatte jedoch nicht den Mumm einzugestehen, dass sie den Baum gar nicht mehr haben. Nachdem der aus Reichenau stammende Harrer dann erfuhr, wer tatsächlich den Baum hat, hat er am letzten Apriltag nach Rücksprache mit Vorstand Spitzner den Kontakt aufgenommen und auch schnell eine Einigung herbeigeführt. Das Angebot, den Baum mit Musik und 2 PS geliefert zu bekommen, wenn man Bier und Grillgut bereitstelle, hat man gerne angenommen.

So kam es dann auch, dass die in Tracht gekleidete Truppe, die aus Christine Hölzel, Florian Dierl (Fahrer), Hermann Dierl (Fahrer), Bernhard Zenk (Sterzer), Lukas Voit (Sterzer), Markus Mösbauer (Kommandant), Matthias Schmalnauer, Dominik Hölzel, Fabian Hölzel, Daniel Dierl, Hermann Dierl junior, Max Woppmann, Max Mack, Florian Mack, Raffael Fuchs, Max Fuchs, Michael Wüst und Johannes Wüst bestand, den Maibaum am Nachmittag des ersten Mai mit Hilfe der bildschönen Rösser Louis und Jumbo lieferte und zusammen mit der Landerer Bevölkerung nach alter Manier durch reine Muskelkraft aufstellte. Begleitet wurde das ganze Schauspiel durch den Bannerweber-Sepp auf der Steirischen. Und die eigentlichen Diebe gingen auf Grund ihrer Unachtsamkeit leer aus.

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von Stefan Harrer 02.05.2013

Stammtisch Ost

JU-Arbeitsgruppe will Themen des Grenzlandes bündeln

Waidhaus. Der JU-Kreisverband stärkt seine Position im östlichen Landkreis. Bei einer Kreisausschusssitzung konstituierte sich die Arbeitsgruppe "Stammtisch Ost". Leiter sind der Moosbacher Martin Braun und Florian Meißner aus Vohenstrauß. "Der Stammtisch Ost ist als lockerer Zusammenschluss konzipiert, der sich speziell der Aufgaben und Herausforderungen im Grenzgebiet zu Tschechien annehmen soll", erklärte JU-Kreisvorsitzender Stephan Oetzinger. "Ziel ist es, die Themen des östlichen Landkreises zu bündeln und die Ortsverbände besser zu vernetzen", erklärtt Braun. Themenschwerpunkte seien unter anderen wirtschaftliche Kooperationsmöglichkeiten zwischen den beiden Nachbarstaaten, der ländliche Raum, die demografische Entwicklung, aber auch Grenzkriminalität und die Drogenproblematik. "Der Zusammenschluss soll auch der Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner dienen, immer aber zum Wohle unserer gemeinsamen Region", ergänzte Meißner.

Bei regelmäßigen Treffen der Ortsverbände sollen Lösungsvorschläge für drängende Probleme erörtert werden. Dem Stammtisch-Ost gehören die Ortsverbände Eslarn, Moosbach, Pleystein, Tännesberg, Vohenstrauß, Waidhaus und Waldthurn an.

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aus Der Neue Tag

Museum ein Mahnmal ersten Ranges

Waidhaus. Einst trennte der Eiserne Vorhang die Oberpfalz von Böhmen. Heute sind selbst Eheschließungen über die Grenze hinweg keine Seltenheit mehr. Eines der ersten deutsch-tschechischen Paare dürfte Michaela und Mario Balk gewesen sein. Sie fährten den JU-Kreisverband durch das im ehemaligen tschechischen Zollgebäude untergebrachte Museum "The Iron Curtain". Die Tochter des ehemaligen Bürgermeisters von Roßhaupt, Jindrich Cervený, präsentierte den Besuchern die Exponate. Bürgermeister Anton Schwarzmeier schilderte persönliche Erfahrungen. CSU-Vorsitzender Stefan Harrer lobte das Ausstellungskonzept von Museumsgründer Vaclav Vitovec. "Dieses Museum ist ein Mahnmal ersten Ranges", urteilte auch JUKreisvorsitzender Stephan Oetzinger.

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aus Der Neue Tag

Crystal Speed auf der Spur

Gespräche zwischen Zoll und MdB Albert Rupprecht

Mit den Problemen und Nöten der Mobilen Kontrollgruppe des Zolls an der deutsch-tschechischen Grenze setzte sich am Freitag MdB Albert Rupprecht bei Gesprächen im Pfälzer Hof auseinander. Hauptthema war die Party- und Modedroge Crystal Speed.

Schäferhundrüde "Bronko" von Zollhauptsekretär Manfred Schindler (links) hat seine Arbeit gemacht und das Crystal erschnüffelt. Zollbetriebsinspektor Erwin Pirthauer zeigt MdB Albert Rupprecht das Päckchen Crystal im Original. Bild: bey

Außerdem hatte sich der Waldthurner in internen Gesprächen mit Martin Dorsch, Sachgebietsleiter beim Hauptzollamt Regensburg, Herrmann Müller, zuständig für den Kontrollraum Mitte, Manfred Schneider, Leiter der Kontrolleinheit Verkehrswege Waidhaus und Hans Eich, stellvertretender Vorsitzender des Bezirksverbands Nürnberg der Deutschen Zoll- und Finanzgewerkschaft über die Situation und Struktur des Zolls an der Grenze informiert. Die Gesprächsrunde verdeutlichte, dass die Erfolge der Zusammenarbeit zwischen den Zoll- und Polizeibehörden der beiden Länder sichtbar werden. Die Zukunft sieht vor, dass die Gespräche seitens des Zollamts mit den Kollegen in Pilsen vertieft werden. Neben dem Erfahrungsaustausch ist auch daran gedacht, gemeinsame Kontrollen durchzuführen.

Zum Abschluss erlebte der Abgeordnete eine praktische Vorführung. Drei Mitarbeiter der Mobilen Kontrollgruppe saßen als vermeintliche Schmuggler auf der Bank. Der dreijährige Schäferhundrüde "Bronko" von Manfred Schindler "erschnupperte" mit seiner Nase ein kleines Tütchen Crystal Speed, das im Strumpf einer Mitarbeiterin versteckt war.

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aus Der Neue Tag 11.03.2013

Genesung mit Ehrung unterstützen

Waidhaus, (fjo) Josef Lindner senior versäumte kaum eine Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes in den vergangenen Jahrzehnten. Als der 82-jährige jedoch zur Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft anstand, zwang ihn ein Krankenhausaufenthalt in Lindenlohe zu pausieren. Der Vorstand mit Stefan Harrer (Zweiter von links) an der Spitze überlegte nicht lange und überreichte die Auszeichnung im Cafe Lindner an Ehefrau Margareta.

Der Vorsitzende sprach dazu mit den Stellvertretern Hermann Hartung junior und Karl Sattler sowie Bürgermeister Anton Schwarzmeier (rechts) und Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht (links) die besten Genesungswünsche aus. Er verband diese mit herzlichen Grüßen an den besser als "Sattlbeck" bekannten Lindner ins Krankenhaus.

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aus Der Neue Tag 04.03.2013

CSU-Ortsverband bereitet sich mit Zuversicht auf die Wahlen vor - Stefan Harrer Vorsitzender

Waidhaus. (fjo) Guter Dinge geht der CSU-Ortsverband in die Wahlkampfzeit. Bei den Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung zeigte sich ein geschlossenes Gesamtbild. Stefan Harrer, der auch als Kandidat für die Kreistagsliste nominiert wurde, führt die Gemeinschaft weiterhin als Vorsitzender.

Mit den Markträten Karl Sattler und Hermann Hartung jun. stehen ihm zwei gleichberechtigte Stellvertreter zur Seite. Das Amt des Hauptkassiers übernimmt Johann Lang aus Pfrentsch. Markträtin Martina Hoch wird sich um die Protokollführung kümmern. Zu den bisherigen Beisitzern Thomas Kaiser, Franz Planner und Gabi Wolf gesellte sich Stefan Lang. Als Kassenprüfer machen Hans-Peter Müller und Michael Eschenbecher weiter. Zum Internetbeauftragten bestimmte die Versammlung Thomas Kaiser. Delegierte zur Kreisversammlung sind Karl Sattler, Stefan Harrer und Bürgermeister Anton Schwarzmeier, denen Gabi Wolf, Hans-Peter Müller und Hermann Hartung jun. als Ersatzleute zur Verfügung stehen.

Das Resümee von 138 Terminen im Laufe des vergangenen Jahres zog Vorsitzender Harrer in seinem Rechenschaftsbericht. Sein Dank galt allen Unterstützern während seiner ersten Amtsperiode. Die Zahl der Mitglieder lag zum Jahresende unverändert bei 41 Personen. Als erstes Neumitglied im Jahr 2013 konnte Stefan Lang begrüßt werden. In seinem Bericht merkte Hauptkassier Lang die "erfahrungsgemäßen Mehrkosten" der Kommunalwahl an und bat deshalb um eine größere Spendenbereitschaft. "Wir stehen vor einem Weichen stellenden Jahr", betonte Bürgermeister Schwarzmeier. Er dankte für die Unterstützung und die Leistungen des gesamten CSU-Vorstands.

Stefan Harrer (Vierter von links) konnte bei der Wiederwahl zum Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands einen größtmöglichen Vertrauensbeweis verzeichnen. Ihm zur Seite stehen Karl Sattler (Fünfter von links) und Hermann Hartung, jun. (Zweiter von links).

Auf kommunalpolitischer Seite streifte der Rathauschef unter anderem die Schaffung der Infrastruktur zur Erhebung von Eintrittsgeldern für die Freizeitanlage "Bäckeröd", die gelungene Sanierung der Dorfkapelle Reinhardsrieth oder die Großbaustelle Hagendorf. Positiv resümierte Schwarzmeier: "Wenn man sparsam wirtschaftet, ist das eigentlich eine zukunftsweisende Politik."

Auf das Heimatfestjahr machte er Lust und bat um größtmögliche Unterstützung. "Wenn es um ein Thema in Waidhaus geht, sei es die Bundespolizei oder der grenzüberschreitende Radweg, dann steht Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht bei Fuß." "Es gibt wohl keine andere Kommune, in der nach einem entsprechenden Aufruf auch Kinder folgen", spielte Rupprecht humorvoll auf die steigenden Geburtenzahlen im Grenzort an. Die Kommune sah er in einer besonderen Situation und dadurch von vielfältigen Änderungen betroffen, wie dies kaum vergleichbar wäre. "Eigentlich habt ihr doch alles, was ihr euch vorgestellt habt, auch bekommen", zog der Referent ein achtbares Fazit aus der Entwicklung der vergangenen Jahre.

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26.02.2013

JU Waidhaus mit neuer Vorstandschaft

Harrer scheidet nach 18 Jahren aktiver JU-Mitgliedschaft altersbedingt aus

Die Junge Union Waidhaus hatte am 27.01. zur Jahreshauptversammlung geladen. Neben 1. Bürgermeister Anton Schwarzmeier war auch JU-Kreisvorsitzender und Bürgermeisterkollege Stephan Oetzinger anwesend. Die Vorstandschaft lies das zurückliegende Jahr 2012 Revue passieren. Insgesamt wurden ca. 80 Termine wahrgenommen, von der alljährlichen Christbaumaktion, der Beteiligung an Terminen des Kreisverbandes bis hin zu Besuchen diverser Veranstaltungen im Ort.

Auch politisch kann der Ortsverband einen großen Erfolg verbuchen. Dem gemeinsamen Antrag der JU mit der Fa. Techdata, auf der Staatsstraße in Höhe Frankenreuth wieder ein Tempolimit von 60 km/h einzuführen, wurde zum Jahreswechsel von Seiten des Landratsamtes zugestimmt und die Umsetzung erfolgte ebenfalls bereits. Dies war vor Allem ein auf den unermüdlichen, zweijährigen Einsatz von Stefan Harrer zurückzuführendes Ergebnis, der aber wiederum den Dank an die vielen Personen und Firmen, die den Antrag unterstützten, weitergab.

Unter der Leitung von Kreisvorsitzendem Oetzinger wurde die Vorstandschaft des Ortsverbandes turnusgemäß neu gewählt. CSU-Ortsvorsitzender Harrer, der zeitgleich auch als stellvertretender Ortsvorsitzender bei der JU fungierte, scheidet 2013 altersbedingt nach 18 Jahren aktiver Tätigkeit aus der JU aus, weshalb sich ein Wechsel abzeichnete. Ortsvorsitzender bleibt Thomas Kaiser. Ihm zur Seite steht Gisela Grötsch als Stellvertreterin. Schatzmeister bleibt Rigobert Hösl und Schriftführer Stefan Lang. Die neuen Beisitzer sind Maria Reichenberger, Markus Mösbauer, Hans-Peter Müller und Wolfgang Voit. Die Posten der Kassenprüfer haben Anton Schwarzmeier und Stefan Harrer inne. Als Delegierte an den Kreisversammlungen nehmen Grötsch, Lang, Hösl sowie Müller teil. Als Ersatz stehen hierfür Mösbauer und Voit zur Verfügung. Alle Funktionäre wurden einstimmig gewählt und waren mit der Wahl einverstanden.

Harrer überbrachte Grüße im Namen des CSU-Ortsverbandes und dankte der JU für die gute Zusammenarbeit. Der Kreisvorsitzende Oetzinger bescheinigte dem Ortsverband Waidhaus sehr gute Arbeit, wobei vor Allem die politische Mitwirkung vor Ort herausragend sei. Nicht viele Ortsverbände bringen sich durch so viele Sachthemen in die Politik vor Ort ein.

Bürgermeister Schwarzmeier referierte über aktuelle Themen aus dem Marktrat wie der 2014 anstehenden Sanierung der Hagendorfer Strasse. Äußerst positiv bewerteten die Anwesenden die Tatsache, dass unter seiner Amtszeit die Schulden von ca. 2,5 Millionen Euro auf Null gesenkt werden konnten und somit die Kommune derzeit nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen lebt.

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27.01.2013

Hartnäckigkeit zahlt sich aus

Nach mehreren Anläufen wurde nun das Tempolimit wieder geändert

Bereits aus dem Dezember 2010 stammten die Anträge der JU Waidhaus und der in Frankenreuth ansässigen Firma Techdata für die Wiedereinführung eines Tempolimits von 60 km/h auf der Staatsstraße 2154 bei der Abzweigung zum ehemaligen Kaufcenter Hösl.

Während im Marktrat die CSU den Antrag einstimmig befürwortete, gab es von Johannes Zeug (SPD), Georg Kleber (Pfrentscher Liste) und Gerhard Blöderl (UWG) Gegenstimmen. Auch vom Landratsamt Neustadt/WN wurde der Antrag im Oktober 2011 zunächst abgelehnt.

Vor Ort hingegen wurde die Zahl der Befürworter immer größer, denn nicht nur Anrainer wie die Familie Hösl, die Spedition Sauer und Mitglieder des Bauhofs, auch andere Waidhauser Bürger, zum Beispiel Anlieferer von Grüngutabfällen erachteten das Vorhaben als sinnvoll, um Unfälle an dieser Gefahrenstelle zu vermeiden. Daher forderten die Antragsteller der JU Akteneinsicht, die ihnen von Bürgermeister Anton Schwarzmeier gewährt wurde. Schließlich konnte stv. JU-Ortsvorsitzender Stefan Harrer nach mehreren Stellungnahmen an das Landratsamt (wir berichteten) erreichen, dass die Angelegenheit an die Bezirksregierung der Oberpfalz zur Klärung weitergegeben wurde.

Im September 2012 fand dann eine klärende Ortsbegehung im Rahmen der überörtlichen Verkehrsschau der Bezirksregierung statt. Neben den Antragstellern Stefan Harrer für die JU und Marco Müller für die Fa. Techdata waren auch Bürgermeister Anton Schwarzmeier, Vertreter der Polizei, der Bezirksregierung, des staatlichen Bauamtes und des Landratsamtes anwesend. Vor Ort fiel zwar noch keine Entscheidung, jedoch wurde zugesichert, den Antrag unter den bei diesem Termin neu gewonnenen Gesichtspunkten erneut zu prüfen. Ausschlaggebend war vor Allem die Tatsache der vielen hier ansässigen Speditionen und Firmen.

Nun, etwa zwei Jahre nach Antragstellung, erfolgte die ersehnte Umsetzung. Seit Kurzem gilt in diesem Bereich, so wie früher, eine maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. "Dies ist nicht nur ein Zeichen an die heimischen Firmen und Arbeitgeber, dass wir für deren angebrachten Wünsche und Anliegen kämpfen, es ist vor Allem ein wichtiger Beitrag zur Vermeidung von Unfällen an einer schwer einsehbaren Stelle" so Harrer. "Und ich bin froh, dass die Umsetzung erfolgte, bevor sich erneut ein tödlicher Unfall an dieser Stelle ereignete und möchte deswegen allen Mitstreitern meinen ausdrücklichen Dank aussprechen. Schön zu sehen, dass es doch noch Personen gibt, denen ein Menschenleben mehr wert ist als wenige Sekunden Fahrzeit".

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03.01.2013

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